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Der Gesundheits­Adventskalender

Ein Zeichen der Wertschätzung im stressigsten Monat des Jahres

Der Dezember zählt in vielen Unternehmen zu einer der herausforderndsten Phasen des Jahres: Jahresabschlüsse stehen an, Projekte sollen abgeschlossen, Budgets geplant und gleichzeitig werden im Privaten Weihnachtsvorbereitungen geplant. Für Teams bedeutet das eine stressige Zeit.

Dabei ist gerade der Dezember eigentlich dafür gedacht, langsamer zu werden. Durchzuatmen. Einen Moment innehalten. Nicht nur privat, sondern auch im Arbeitskontext. Und genau dort, wo im Alltag häufig nur Leistung zählt, können einfache, gesundheitsfördernde Impulse den entscheidenden Unterschied machen. Sie lassen sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren und senden eine klare Botschaft: Die Arbeit der Mitarbeitenden wird gesehen. Ihre Leistung ist nicht selbstverständlich und genau das verdient Anerkennung. Solche Gesten stärken nicht nur das individuelle Wohlbefinden, sondern auch das Wir-Gefühl im Team.

Ein täglicher Gesundheitsmoment, eine kurze Achtsamkeitspause oder eine inspirierende Botschaft können genau das leisten. Ein digitaler Gesundheitskalender macht solche Mikro-Momente einfach zugänglich.

Was ist der Sinn eines Adventskalender?

Der Adventskalender entstand im 19. Jahrhundert als Brauch, um die Tage bis Weihnachten zu zählen und die Vorfreude auf das Fest zu steigern. Ursprünglich religiös geprägt, hat er sich zu einem festen Ritual in der Adventszeit entwickelt. Heute wird der Adventskalender längst nicht mehr nur aus religiösen Gründen genutzt.

Er steht sinnbildlich für kleine tägliche Freuden, für Innehalten und für eine bewusstere Vorweihnachtszeit. Und genau deshalb wird er auch im Arbeitskontext immer beliebter.

Warum soll ich als Arbeitgeber in einen Adventskalender investieren?

Jeder Arbeitgeber trägt auch die Verantwortung für ein gutes Arbeitsklima, Miteinander und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Ein gutes Arbeitsklima entsteht dort, wo Menschen sich gesehen und wertgeschätzt fühlen. Gerade zum Jahresende, wenn die Belastung bei vielen steigt, braucht es kleine Zeichen, die zeigen: Ihr seid mehr als nur Arbeitskraft. Ihr seid Menschen, die jeden Tag ihr Bestes geben. Dafür möchte das Unternehmen Danke sagen.

Natürlich ersetzt ein Adventskalender kein ganzheitliches Gesundheitsmanagement oder strukturelle Herausforderungen. Aber es kann ein unkomplizierter Weg sein, seine Wertschätzung auszudrücken.

Wirkung eines (digitalen) Adventskalenders

Psychologische Wirkung
Er vermittelt Wertschätzung und zeigt, dass Mitarbeitende vom Arbeitgeber gesehen und anerkannt werden. Mit Gesundheitsimpulsen zeigst du gleichzeitig, dass dir was am Menschen liegt. Ein wichtiger Faktor für die Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit.

Momente der Achtsamkeit
Der Kalender lädt dazu ein, täglich bewusst einen kurzen Moment innezuhalten. So wird die oft stressige Vorweihnachtszeit strukturierter und erlebbarer, die Vorfreude wächst und Stress kann abgebaut werden.

Auseinandersetzung mit sich selbst
Mit täglichen kleinen Impulsen rund um Dankbarkeit, Gesundheit, Bewegung oder Entspannung regt der Kalender zu einem bewussteren Umgang mit sich selbst an. 

Employer Branding
Die regelmäßige Wertschätzung wirkt sich positiv auf die Unternehmenskultur aus, stärkt die Mitarbeiterbindung und unterstützt auch bei der Rekrutierung. Das ist sinnvoll, um als attraktiver Arbeitgeber da zu stehen.

Was ist drin im Gesundheitsadventskalender?

Inhalte der Türchen

Bei der Auswahl der Inhalte haben wir bewusst auf Vielfalt und Alltagstauglichkeit geachtet, sodass jede:r mitmachen kann. Der Adventskalender bietet einen ausgewogenen Mix aus verschiedenen Bereichen der Gesundheitsförderung. Die Türchen beinhalten Impulse in Form von Videos, Audios oder kurzen Textbeiträgen.

Themenschwerpunkte im Überblick:

  • Bewegung und Fitness
  • Ergonomie am Arbeitsplatz 
  • Stressbewältigung
  • Entspannung und Achtsamkeit
  • Ernährung (z. B. gesunde Ernährung, gesund abnehmen)
  • Gesunder Schlaf
  • Gesund arbeiten im Homeoffice 

Beispielsweise erwarten euch gesunde Rezeptideen, entwickelt von unseren Ernährungsexpert:innen, Bewegungsvideos mit beispielsweise Fokus auf Rücken oder Nacken und Schultern sowie Audioformate mit geführten Meditations- oder Entspannungsübungen für Anfänger. Auch könnt ihr das Glück haben, exklusive Gutscheine zu erhalten.

Layout

Ganz egal, welche Anforderungen du an das Design stellst: Du kannst entweder ein Layout aus mehreren von uns erstellten Designvorlagen auswählen oder eine individuelle Gestaltung wählen, die das Erscheinungsbild deines Unternehmens widerspiegelt. Teile uns deine Wünsche hier einfach mit.

Format

Je nach Zielgruppe bieten wir unseren Adventskalender in unterschiedlichen Formaten an. Wenn deine Zielgruppe zum Beispiel in der Produktion arbeitet und weniger mit digitalen Medien in Berührung kommt, eignet sich ein analoger Kalender besonders gut – vielleicht in eurem Pausenraum?

Weitere Anpassungsmöglichkeiten

Ein Adventskalender entfaltet im Arbeitskontext seine volle Wirkung, wenn persönliche Verbindungen und Anekdoten einbezogen werden. Deshalb bieten wir verschiedene Individualisierungsmöglichkeiten an, die ihn näher an das Unternehmen und seine Mitarbeitenden bringen:

  • Integration eines Begrüßungsvideos/-texts, z. B. durch die Geschäftsführung oder eine Führungskraft
  • Thematische Schwerpunktlegung: Mentale Gesundheit? Physische Gesundheit?
  • Integration des Firmenlogos
  • Austausch einzelner Türchen durch eigene Inhalte

Kontaktieren Sie uns mit Ihren Wünschen. Für eine Übersicht gelangen Sie hier zu unseren Adventskalender: https://www.heavo.de/wp-content/uploads/2023/10/Adventskalender_Flyer_Heavo.pd

Quellen

Hirth, A. (o. J.). Adventskalender – gut für unsere Psyche. Praxis Anja Hirth. Abgerufen am 17. Juli 2025, von https://www.praxisanjahirth.de/anja-hirth/blog/psychotherapie/adventskalender-gut-fuer-unsere-psyche

Lebkuchen-Schmidt. (o. J.). Adventskalender – Ursprung & Wirkung. Abgerufen am 17. Juli 2025, von https://www.lebkuchen-schmidt.com/de/weihnachtswelt/weihnachts-wissen/adventskalender-592/

Inhaltsverzeichnis

Ein Zeichen der Wertschätzung 01 Zum Inhalt
Was ist der Sinn eines Adventskalender? 02 Zum Inhalt
Warum in einen Adventskalender investieren? 03 Zum Inhalt
Wirkung eines digitalen Adventskalenders 04 Zum Inhalt
Was ist im Gesundheits-Adventskalender? 05 Zum Inhalt
Quellen 06 Zum Inhalt

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So gelingt die Schritte-Challenge in Ihrem Unternehmen

Ihr sucht nach einer einfachen Möglichkeit, eure Mitarbeitenden oder euer Team zu motivieren, den Zusammenhalt zu stärken und gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun? Dann ist eine Schritte-Challenge genau der richtige Einstieg. Sie bringt Bewegung dorthin, wo sie oft fehlt: ins Büro, ins Homeoffice, in den Pausen. Sie eignet sich besonders gut, wenn ihr das erste Mal eine Maßnahme im Unternehmen durchführt und möglichst viele erreichen wollt.

In diesem Blogbeitrag zeigen wir dir, was eine Schritte-Challenge ist und wie sie funktioniert, worauf du bei der Umsetzung achten solltest und zuletzt mit einer Übersicht, die euch bei der Entscheidungsfindung weiterhelfen wird.

Was ist eine Schritte-Challenge?

Eine Schritte-Challenge ist eine von mehreren Möglichkeiten, wie Bewegung im Unternehmen gefördert werden kann und gehört zu den Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Sie eignet sich ideal für den Einstieg, weil sie einfach umzusetzen ist und jeder in einer Art und Weise sich am Tag fortbewegt. Sei es zu Fuß zur Arbeit, mit dem Rad zum Einkaufen, beim Spazierengehen mit dem Hund oder beim Spielen mit den Kindern am Abend. 

Die Schritte können über verschiedene technische Geräte automatisch getrackt werden oder die Schritte werden einfach händisch in die App eingetragen. So bleibt die Teilnahme für alle möglich.

Das Ziel der Challenge ist es, über einen selbst gewählten Zeitraum hinweg möglichst viele Schritte zu sammeln – allein oder gemeinsam im Team. Daraus entsteht oft ein kleiner Wettbewerb, der motiviert und spielerisch dazu anregt, sich mehr zu bewegen.

Gleichzeitig bringt die Challenge frischen Wind in den Arbeitsalltag. Denn wer freut sich nicht über eine Gelegenheit, sich zu verbessern oder sogar den ersten Platz im Team zu belegen? Ganz nebenbei schärft die Challenge nicht nur das Bewusstsein für einen aktiveren Lebensstil, sondern stärkt auch das Miteinander im Unternehmen.

Welche Vorteile bringt die Challenge für Mitarbeitende und Unternehmen?

Vorteile Für Unternehmen Für Mitarbeitende

1. Mehr Bewegung ohne Mehraufwand

Fördert Gesundheit ohne zusätzliche Ressourcen oder Infrastruktur

Integriert Bewegung einfach in den Alltag 

2. Stärkt die Unternehmenskultur

Durch den Austausch und das Zusammenkommen

Identifikation mit dem Team → Stärkerer Teamzusammenhalt

3. Einstieg ins Gesundheitsmanagement

Niedrigschwelliger Startpunkt für weitere BGM-Maßnahmen

Höheres Gesundheitsbewusstsein

4. Gesteigerte Motivation und Produktivität

Aktivere Mitarbeitende bringen mehr Leistung

Bewegung wirkt ganzheitlich auf den Körper

5. Messbare Erfolge bei Gesundheitsmaßnahmen

Liefert erste Datenpunkte zur Bewegungsaktivität

Überblick zur eigenen durchschnittlichen Leistungsaktivität

In wenigen Schritten starten – so geht’s

  1. App herunterladen & registrieren: Zuerst entscheidet sich das Unternehmen für eine geeignete Schritte-Challenge-App und registriert sich dort.
  2. Challenge beitreten & Team Erstellung: Mitarbeitende bilden Teams und Ziele, die sie erreichen wollen.
  3. Zugriff zum Schritte sammeln erlauben: Damit Schritte automatisch gezählt werden, muss die App mit dem Smartphone verbunden werden. Je nach Betriebssystem muss der Zugriff auf Apple Health oder Google Health Connect erlaubt werden.
  4. Schritte zählen: Du erfasst nun täglich deine Schritte, so lange und so viel, wie in deinem Team vereinbart wurde.

Bild links stellt Schritt 3 dar. Bild rechts stellt Schritt 4 dar.

So führst du eine Schritte-Challenge durch mit unserer Checkliste

  1. Vorbereitung und Planung

Eine Schritte-Challenge ist besonders dann erfolgreich, wenn sie gut vorbereitet ist. Dazu gehört nicht nur der Zeitraum, sondern auch die Zielgruppen, klare Rahmenbedingungen und eine verantwortliche Person festzulegen.

    Bevor du beginnst, vergewissere dich, wann du die Schritte-Challenge durchführen möchtest und wie groß die Aktion organisiert werden soll. Ziel ist es, möglichst viele Mitarbeitende abzuholen, sodass alle teilnehmen können. Die Ferien- oder Urlaubszeit ist daher zum Beispiel ein ungünstiger Zeitpunkt für solche Aktionen. Eventuell habt ihr ohnehin schon einen Firmenlauf geplant – super! Dann könnt ihr die Challenge in diesem Zeitraum kombinieren. Laut unserer Erfahrung sollte die Aktion mindestens einen Monat lang gehen, aber gerne auch länger.

    Überlege dir außerdem, wer konkret teilnehmen soll. Macht ihr die Aktion nur für ein bestimmtes Team als Teambuildingmaßnahme oder soll gleich das ganze Unternehmen mitmachen? Denk auch an Mitarbeitende in der Produktion oder im Außendienst, für viele ist der Alltag ganz anders getaktet als im Büro. Frage dich: Wie erfahren diese Gruppen von der Challenge? Haben sie Zugriff auf E-Mail, Intranet oder Aushänge? Und ist die technische Ausstattung gegeben, um problemlos Schritte zu tracken, zum Beispiel über Diensthandys, eigene Geräte oder einfache Schrittzähler. Wenn ihr mehrere Standorte habt, wäre es auch interessant, die Challenge nach Standorten zu unterteilen.

    Uns ist bewusst, dass nicht jedes Unternehmen die Kapazitäten hat, eine solche Aktion komplett alleine zu stemmen. Damit am Ende nichts untergeht und die Organisation nicht im Chaos endet, solltet ihr frühzeitig klären, wer die Verantwortung übernimmt. Ideal ist eine zentrale Person oder ein kleines Organisationsteam, das den Überblick behält und einzelne Aufgaben koordiniert. Gerade bei größeren Unternehmen oder mehreren Standorten ist das enorm hilfreich. 

    Überlegt euch außerdem frühzeitig, ob Gewinnerteams oder Einzelpersonen mit Preisen ausgezeichnet werden und wie viele Preise zur Verfügung stehen. Diese Preise musst du rechtzeitig organisieren und in die Ankündigung einpacken. 

    Tipp: Laut § 20b des Fünften Sozialgesetzbuches sind Krankenkassen verpflichtet, Betriebe im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung zu beraten und zu unterstützen. Oft stellen sie Sachpreise zur Verfügung oder unterstützen sie mit einem Budget. Auch intern lässt sich einiges bewegen: Vielleicht erklärt sich euer Unternehmen bereit, ein gesundes Frühstück für das Gewinnerteam zu spendieren? Solche Anreize schaffen zusätzliche Motivation und zeigen gleichzeitig Wertschätzung für das Engagement der Mitarbeitenden.

    Zusammengefasst:

    • Zeitraum festlegen (z. B. 4 – 8 Wochen, nicht in Ferienzeiten/Urlaubszeiten)
    • Zielgruppe definieren (ganzes Unternehmen, mehrere Standorte?)
    • Ziele definieren (Individuelle Schrittziele oder Teamwettbewerb? Beides?)
    • Preise organisieren (Krankenkasse zur Unterstützung?)
      1. Kommunikation

      Aus der Erfahrung heraus wissen wir: Selbst die beste Maßnahme bringt nichts, wenn sie nicht richtig kommuniziert wird. Also, sprich deine Zielgruppe direkt an und das so früh und so oft wie möglich, von der Ankündigung bis zur Auswertung der Challenge.

      Wenn du willst, dass viele mitmachen, musst du deine Zielgruppe direkt ansprechen und das am besten auf mehreren Kanälen. Eine E-Mail reicht selten aus. Besser ist eine Kombination: eine Info über das Intranet, ein Plakat im Pausenraum, ein kurzer Hinweis in der Teamsitzung. So erreichst du auch diejenigen, die sich sonst eher zurückhalten. Erst dann erreichst du auch deine Ziele, wie ein besseres Teamgefühl und auch die Menschen aus dem Home-Office mit Menschen vor Ort zu verbinden.

      Auch während der Challenge bleibt Kommunikation ein wichtiger Erfolgsfaktor. Kurze Updates zu Zwischenständen oder die Anzeige der aktuellen Team-Rankings helfen dabei, die Motivation hochzuhalten. Am Ende solltest du natürlich auch den Abschluss sichtbar machen, zum Beispiel mit einer kurzen Würdigung der aktivsten Teilnehmenden.

      Falls dir die Zeit zur Planung fehlt, kann dir hier HEAVO durch unsere Erfahrungen mit anderen Unternehmen tatkräftig unterstützen. Wir können dir mit bereits vorgefertigten Kommunikationsvorlagen oder auch Anleitungen zur Installation der Schritte-Challenge weiterhelfen. Download der Anleitung?

      Zusammengefasst:

      • Bestimmte geeignete Kommunikationskanäle für deine Zielgruppe ( E-Mail, Intranet, Aushang, Sticker, Führungskraft?)
      • Überlege zu welchen Zeitpunkten (vor, während, nach der Challenge) und wie oft du das machen möchtest
          1. Technische Umsetzung

          In der Umsetzungsphase geht es vor allem darum, dass alles reibungslos läuft und die Teilnehmenden gut abgeholt werden. Die App soll euch im Alltag unterstützen und nicht zusätzlich Zeit kosten. Die Umsetzung ist maßgeblich an den Teil In wenigen Schritten starten – so geht’s gekoppelt. 

          Wähle zunächst eine App oder ein digitales Tool aus, das zu eurem Unternehmen sowohl in der Bedienung als auch im Design passt. Achte darauf, dass sowohl Einzelpersonen als auch Teams teilnehmen können und Schritte entweder automatisch oder manuell erfasst werden können.

          Die Darstellung der App sollte übersichtlich und motivierend aufbereitet sein, z. B. durch Ranglisten, Fortschrittsbalken oder gemeinsame Etappen. Je nach Schwerpunkt eures Unternehmens kann auch eine thematische Visualisierung sinnvoll sein: Wenn ihr z. B. einen Fokus auf Nachhaltigkeit legt, können gesammelte Schritte in eingesparte CO₂-Äquivalente umgerechnet und dargestellt werden. 

          Wichtig ist auch, dass der Datenschutz von Anfang an sichergestellt ist. Die Teilnehmenden sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Daten vertraulich behandelt werden und nicht von Personen eingesehen werden können, die nicht aktiv an der Challenge teilnehmen, wie z. B. Führungskräfte oder andere Kolleg:innen.

          Bevor ihr die Schritte-Challenge offiziell im Unternehmen kommuniziert, empfehlen wir euch, die Anwendung intern zu testen. So könnt ihr mögliche Fragen klären, technische Hürden frühzeitig erkennen und sicherstellen, dass alles reibungslos funktioniert

          Zusammengefasst: 

          • Macht euch mit einer App vertraut, die zu eurem Unternehmen passt
          • Schaut, dass Funktionen wie Schritte sammeln, die Ansprache, Design etc. zu euch passt
          • Macht vorab einen Probedurchlauf bevor ihr die App in eurem Unternehmen streut
              1. Abschluss

              Am Ende einer Challenge geht es noch einmal um alles. Ein guter Zeitpunkt, um die Teilnehmenden gezielt noch einmal zu motivieren. Kurze Updates, kleine Erinnerungen oder ein Endspurt-Aufruf wirken hier oft sehr gut.

              Nach Abschluss der Aktion sollte unbedingt eine Auswertung erfolgen: Wer hat besonders viele Schritte gesammelt? Welche Teams waren besonders aktiv? Wenn es Preise oder Anerkennungen gibt, sollten diese möglichst zeitnah kommuniziert oder überreicht werden (per Hauspost, bei Möglichkeit digital, beim nächsten Event mit auf die Agenda packen). Auch das Teilen von Bildern oder Erfolgszahlen kann die positive Stimmung und die Teambildung verstärken.

              Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wie geht es weiter? Die Schritte-Challenge ist ein guter Einstieg, aber keine dauerhafte Lösung. Vielleicht ergibt sich aus dem Feedback der Wunsch nach weiteren Angeboten (nächste Challenge, bewegte Pausen oder ein anderes Bewegungsformat?). Sammle Rückmeldungen mit bekannten Tools, die an die Teilnehmenden geschickt werden können.

              Nicht zuletzt: Nutze die Ergebnisse, um sichtbar zu machen, was erreicht wurde. Gesamtzahl der Schritte, gemeinsam zurückgelegte Strecke, Beteiligung. All das zeigt, dass die Aktion nicht nur „gut gemeint“, sondern auch wirksam war.

              Zusammengefasst:

              • Nutzt die letzte Phase aktiv zur Motivation (z. B. durch kurze Updates und Erinnerungen)
              • Kündigt Gewinner:innen an
              • Teilt Ergebnisse, Bilder und Zahlen, so etwas stärkt das Gemeinschaftsgefühl
              • Überlegt frühzeitig: Wie kann es nach der Challenge weitergehen?

              Fazit

              Eine Schritte-Challenge ist ein unkomplizierter Einstieg in das Thema Betriebliche Gesundheitsförderung. Wenn die Challenge gut vorbereitet und begleitet wird, kann daraus mehr entstehen als nur ein paar Schritte extra: ein stärkeres Teamgefühl, mehr Motivation und ein erster Schritt hin zu einer aktiveren Unternehmenskultur.

              Das sind genau deine Ziele und du möchtest auf diesem Weg unterstützt werden? Du möchtest eine App kennenlernen, die zu eurem Unternehmen passt und sich an eure Wünsche anpassen lässt? Dann schreib uns unverbindlich an. Wir können gerne über eure Pläne und Vorstellungen sprechen. Hier findest du uns: https://www.heavo.de/firmen-challenge

              Quelle

              Hallam, K. T., Bilsborough, S., & de Courten, M. (2018). „Happy feet“: Evaluierung der Vorteile einer 100-tägigen 10.000-Schritte-Challenge für psychische Gesundheit und Wohlbefinden. BMC Psychiatry, 18, 19. https://doi.org/10.1186/s12888-018-1609-y

              Bundesministerium der Justiz. (n.d.). § 20b SGB V – Leistungen der Krankenkassen zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Gesetze-im-Internet. https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__20b.html

              Inhaltsverzeichnis

              Was ist eine Schritte-Challenge? 01 Zum Inhalt
              Welche Vorteile bringt die Challenge für Mitarbeitende und Unternehmen? 02 Zum Inhalt
              In wenigen Schritten starten – so geht´s 03 Zum Inhalt
              So führst du eine Schritte-Challenge durch mit unserer Checkliste 04 Zum Inhalt
              Fazit 05 Zum Inhalt

              Weiterlesen

              360° digitale Schlafausstellung

              Das kleine 1×1 des gesunden Schlafs

              Mit dieser Ausstellung möchten wir das Thema Schlaf, Zeit und Ort unabhängig, an die Frau oder Mann bringen. Ca. 30,1% der Männer und 40,7% der Frauen klagen über Ein- und Durchschlafstörungen. Wir vermitteln Hintergrundinformationen und Alltagstipps zur Selbsthilfe. Hier werden Ideen präsentiert, um die Erholung zu steigern und Schlafprobleme anzupacken.

              Was erwartet Sie:

              • Digital: Wie in einer herkömmlichen Ausstellung können Sie hier von Thema zu Thema laufen und sich 360° umschauen. Plakate, Bilder, Videos und Audios bringen das Thema Schlaf näher. Sie erhalten zahlreiche Hintergrundinformationen von Einflussfaktoren, Störquellen bis hin zu Alltagstipps.
              • Störquellen im Schlafzimmer: Das Schlafzimmer soll ein Ort der Ruhe und Erholung sein. Es gibt Dinge, die einen erholsamen Schlaf fördern, aber auch stören können. Treten Sie ein: Finden Sie alle Störquellen im Schlafzimmer?
              • Ruheraum: In einem separaten Raum können Sie sich zurück lehnen und sich eine Auszeit gönnen. Kurze, regelmäßige Pausen am Tag sind wichtig und können Stress reduzieren. Denn zu 80% treten Ein- und Durchschlafprobleme aufgrund von erhöhtem Stress auf.
              • Individuelle Beratung: Schlaf und das richtige Verhalten ist individuell. Gern beraten wir und unterstützen Sie um wieder mehr in Richtung Erholung zu kommen. Packen Sie es an, es lohnt sich! Steigern Sie Ihr Wohlbefinden.

              Alles auf einen Blick:

              • Virtuelle Ausstellung
              • Anschaulich & Ansprechend
              • Ort & Zeit unabhängig
              • Theorie & Praxis
              • Alltagstauglich
              • Tipps & Tricks auch zum Download
              • Individuelle Beratung auf Anfrage

              Besuchen Sie diese digitale Ausstellung. Sie werden davon profitieren!

              Gern stellen wir Ihnen die Ausstellung persönlich vor. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

              Augen – Entspannungsübung

              Immer mehr Menschen verbringen einen großen Teil des Tages vor dem Bildschirm. Die Computerarbeit verlangt unseren Augen ein hohes Maß an Beanspruchung ab. Der Nacken verspannt, die Augen werden trocken und tun weh. Wer kennt das nicht, nach einem langen Arbeitstag vor dem Bildschirm?

              Je später der Tag, desto schlechter meistens unsere Körperhaltung. Am Morgen sitzen wir größtenteils gerade und sehen gut, im Laufe des Tages verfallen wir in eine nach vorn geneigte Haltung (runder Rücken, Schultern hochgezogen, sitzen eher vorn auf dem Stuhl und „lümmeln“). Aufgrund eines runden Rückens muss der Kopf angehoben werden, damit das Sichtfeld nicht eingeschränkt ist. Eine Überstreckung der Halswirbelsäule ist die Folge. Die Muskulatur verspannt, die Beweglichkeit reduziert sich und Schmerzen entstehen. Am Ende des Tages kneift man die Augen vermehrt zusammen. Die Sehschärfe lässt nach. Das ist ein Anzeichen für trockene Augen. Auch die Augenmuskultur ermüdet. Normalerweise blinzeln wir 20-25 Mal/Minute. Konzentriertes Arbeiten am Bildschirm reduziert den Augenschlag auf 5-7 Mal/Minute. Somit ist es von großer Bedeutung die Augen sowie die Halswirbelsäule in regelmäßigen Abständen, mindestens einmal in der Stunde durch Bewegungen zu entspannen. Gönne dir eine kurze Auszeit vom Computer sowie Schreibtisch und entspanne deine Augen und deinen Nacken: Widerhole jede Übung fünf Mal und lege ggf. deine Brille dabei ab.

              1. Streiche von innen nach außen über und unter den Augenbrauen mit deinen Fingern entlang. Variiere den Druck, so wie es für dich angenehm ist.
              2. Schnelles Blinzeln oder bewusstes Öffnen und Schließen der Augen! Die Tränenflüssigkeit befeuchtet unser Sehorgan.
              3. Lehne dich an und lasse deinen Blick für kurze Zeit schweifen. Schaue aus dem Fenster, Fernblick entspannt die Augenmuskulatur. Suche dir fünf Objekte in unterschiedlicher Entfernung, ruhe für fünf Sekunden auf einem Objekt und Wechsel dann zum Nächsten. Von fern bis nah.
              4. Bewege nur die Augen endgradig nach rechts und drehe den Kopf im Anschluss nach. Wieder zur Mitte, dann nach links: Erst die Augen, dann den Kopf.

              Mit diesen kleinen Übungen schaffen es deine Augen entspannt durch den Tag am Bildschirm.

              Gehirn 4.0

              Es ist ja total praktisch: Wenn uns nicht mehr einfällt, wie der Filmtitel heißt, über den wir gerade reden, googeln wir. Wo Bielefeld genau liegt? Da fragen wir Tante Google. Wie heißt nochmal unser Wirtschaftsminister? Google weiß es. Dass wir schnell mal nachsehen können, was ein gewünschtes Produkt kostet und ob der Bücherladen um die Ecke offen hat und was gerade in der Welt passiert: Das sind eindeutige Vorzüge des digitalen Zeitalters. Wissen ist überall und ständig verfügbar, wir müssen nur einen Blick ins Internet werfen. Während es wirklich praktisch ist, Dinge des
              täglichen Bedarfs ohne großen Aufwand in Erfahrung bringen zu können, sollten wir bei Faktenwissen lieber zweimal überlegen, woher wir uns dieses Wissen holen. Denn vieles davon ist in unserem Gedächtnis abgespeichert. Doch je seltener wir das aktivieren, desto schwieriger können wir Informationen abrufen und desto eher geraten sie in Vergessenheit. Schließlich will unser Gedächtnis genutzt werden. Wir wissen alle, dass Wiederholungen das Lernen
              vereinfachen. Das heißt aber auch, dass wir Fakten, über die wir immer mal wieder nachdenken oder sprechen, viel besser abspeichern.

              Wenn wir bei jeder Frage sofort googeln, können sich Informationen nicht fest in unserem Gedächtnis verankern, da wir gar nicht mehr nachdenken. Das Stichwort „Google-Gedächtnis“ taucht schon seit Längerem auf: Es bedeutet, dass wir unser Gedächtnis outgesourct haben. Ins Internet. Das Fatale ist, dass wir das gar nicht bewusst bemerken. Studien haben gezeigt, dass wir uns für schlauer halten, da wir uns Informationen leicht beschaffen können.

              Und dabei nicht merken, dass wir diese Infos gar nicht im Gedächtnis speichern. Was so schlimm daran ist? Dass wir ohne Informationen im eigenen Gedächtnis keine Fakten mehr beurteilen können – denn dazu bräuchte man ja Wissen. Wir können Fake News nicht mehr von echten Neuigkeiten unterscheiden, da wir nicht wissen, wie wir sie beurteilen können. Entscheidungen treffen fällt uns immer schwerer, da es dazu des Wissens im eigenen Kopf bedarf – und so entscheiden im schlimmsten Fall andere Menschen über uns und unser Leben. Was wir dagegen tun können? Unser Gehirn nutzen! Das ist gar nicht so schwierig.

              Tipp:

              • Vor dem Googlen kurz innehalten und überlegen, was wir übr das Thema wissen.
              • Nach dem Goooglen einen Moment über die Fakten nachdenken oder mit anderen Menschen darüber sprechen.

              Unser Gehirn nimmt das dankbar auf und speichert die Fakten ab. Damit wir wieder selbstbestimmt und informiert unser Leben leben können.

              Verfasst von Julia Kunz

              Bild: http://unsplah.com/s/photo/brain

              Ergonomie Tipp – Home Office

              Corona stellt uns auch im Bereich Ergonomie im Home Office vor neue Herausforderungen. Der Weg in die Arbeit entfällt und wir gehen vom Frühstückstisch direkt an den Schreibtisch. Die Bewegung im Alltag wird meist reduziert. Wir verbringen oft zu viel Zeit in der gleichen Position. Das kann beispielsweise zu einer verminderten Durchblutung der Muskulatur führen. Das Blut sackt in die Füße und ein verspannter Nacken und Lendenwirbelsäule können die Folgen sein.

              Tu deinem Körper etwas Gutes:

              Wechsel so oft es geht zwischen Stehen und Sitze, und verschiedenen Sitzpositionen. Circa alle 20 Minuten solltest du deine Körperposition verändern. Welche Sitzposition du einnimmst, ob Schneidersitz, tiefe Hocke oder Sitzen auf einem Ball – wichtig ist der Wechsel. Doch wie kann ich das Stehen zu Hause ohne einen höhenverstellbaren Tisch umsetzen?

              Tipp: das Bügelbrett – Du kannst es auf deine Höhe einstellen und als Stehtisch nutzen. (siehe Bilder)

              Schau dich doch mal um. Vielleicht findest du für dich auch andere Alternativen z.B. ein Side Board oder ein Stehtisch.
              Du kannst das Bügelbrett auch seiltich ans Fenster stellen. Ein Blick in die Ferne (alle 20 Minuten) entspannt deine Augenmuskulatur.

              So geht’s:

              • Beidbeiniger stand vor dem Bügelbrett. Eine Gewichtsverlagerung zwischen dem rechten und linken Bein bringt eine zusätzliche Abwechslung.
              • Oberkörper aufrichten, Schulterblätter nach unten Richtung Wirbelsäule zusammenziehen.
              • Ellenbogen nah am Oberkörper halten und die Arme dabei ca. 80° beugen.
              • Hände und Handgelenke liegen locker auf, somit ist die Nackenmuskulatur entspannter.

              Versuche dich nicht mit dem Bauch anzulehnen. Dies ist eine Schonhaltung und führt eher zu einer Überlastung im unteren Rücken. Versuche den Bauch anzuspannen! Bauchnabel leicht innen Richtung Wirbelsäule ziehen. Manchen Personen fällt es leichter, wenn die Knie ein bisschen gebeugt sind.

              Rückenschmerzen: mehr als körperliche Ursachen

              Fast jeder kennt das Problem Rückenschmerzen. Doch was sind die Ursachen, woher kommen sie und was kann man dagegen tun? Wir klären über die Risiken und Maßnahmen zur Bekämpfung der Beschwerden auf!

              Rückenschmerzen haben sich über die letzten Jahrzehnte in Deutschland zu einer Art Volkskrankheit entwickelt. Über 85 % der Deutschen geben an, schon mal darunter gelitten zu haben. Laut aktuellen Untersuchungen berichten sogar 20,7 % der über 18-Jährigen von Rückenschmerzen, die über eine Zeit von mindestens 3 Monaten fast täglich auftraten. Dies hat auch Auswirkungen auf die Arbeitswelt, denn Rückenschmerzen sind auf Platz 3 der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeitstage. Häufig liegen die Probleme im Bereich der Bandscheiben, des unteren Rückens oder des oberen Rückens und Schulter-/Nackenbereichs.

              Die Ursachen für akute oder chronische Rückenschmerzen können verschieden sein. Man geht davon aus, dass ca. 80 % der Beschwerden nicht spezifisch sind. Das bedeutet, dass kein krankhafter Prozess oder anatomische Quelle hierfür verantwortlich sind. Vielmehr stecken verschiedene Risikofaktoren hinter der Entstehung dieser nicht-spezifischen Rückenschmerzen. Diese können physiologisch-organischen oder kognitiv-emotionalen Ursprung haben und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Die körperlichen Risikofaktoren beruhen meist auf muskulären Dysbalancen, mangelnder körperlicher Fitness und Beweglichkeit, einseitigen Belastungen und langen Sitzperioden. Psychische Risikofaktoren können durch Stress, mangelnde Entspannungsfähigkeit oder sozialen Problemen entstehen. Neben Arbeitsunfähigkeitstagen können Rückenschmerzen auch zu geringer Lebensqualität, psychischen Problemen, Überlastungssymptomen des Bewegungsapparates und hohen Kosten für Sozial- und Gesundheitssystemen führen.

              Behandeln sollte man Rückenschmerzen nicht erst, wenn sie aufgetreten sind, sondern sollte bereits präventive Maßnahmen ergreifen, um das Risiko zu reduzieren. Beispielsweise kann das Erlernen von Entspannungstechniken die Entspannungsfähigkeit verbessern oder der optimale Umgang mit Stress in Stressmanagementworkshops erlernt werden. Auch Ausdauersportarten oder Yoga können beim Stressabbau helfen. Die Stärkung der physischen Gesundheitsressourcen sollte allerdings beim Thema Rückenschmerzen auch unbedingt beachtet werden. Effektive Trainingsangebote und Übungen können Muskeldysbalancen ausgleichen und so wichtige Grundvoraussetzungen für die Gesundheit schaffen. Durch Analysen der Arbeitsplätze können negative Verhaltensweisen aufgedeckt und behoben werden. Werden diese Maßnahmen sinnvoll eingesetzt, kann ein guter Ausgangspunkt geschaffen werden, um Rückenschmerzen vorzubeugen oder entgegenzuwirken.

              Die meisten Menschen kommen im Laufe ihres Lebens mit dem Thema Rückenschmerzen in Kontakt und die Ursachen hierfür sind vielfältig. Allerdings lassen sich Rückenschmerzen sehr gut durch konservative Interventionen wie Bewegung, Muskelaufbau oder Verhaltensänderungen behandeln und verhindern. Das Trainingsmoment bietet eine Reihe von Möglichkeiten an, sich dem Thema Rückenprobleme zu stellen. Diese reichen von individuellen Impulsvorträgen mit theoretischer und praktischer Wissensvermittlung über Gesundheitstage in Unternehmen mit der Analyse verschiedener Risikofaktoren hin zu Firmenfitnessangeboten, um die Gesundheitsressourcen zu stärken.

              Quelle: Statistisches Bundesamt, Robert, Koch Institut (2012). “Gesundheitsberichterstattung des Bundes: Themenheft 53, Rückenschmerzen”.

              Achtsamkeit

              Achtsamkeit – Übung für den Morgen

              Wie bereits in dem Beitrag „Achtsamkeitsübung mit dem Atem“ erläutert, gibt es verschiedene Atemübungen, mit denen man Achtsamkeit erlernen kann. So kann bewusstes Atmen am Morgen vor dem Aufstehen bereits einen Einstieg in den Tag verkörpern. Nutzen Sie, dass auch der Verstand erst erwachen muss und beobachten Sie sich selbst. Nehmen Sie wahr, wie es sich anfühlt in Ihrem Bett zu liegen. Wie es sich anfühlt, sich zu strecken und seine Muskeln zu aktivieren. Beobachten Sie, wie Ihr Verstand erwacht und beginnt zu arbeiten.

              Wichtig ist, dass Sie lediglich beobachten und fühlen. Das Gefühlte soll nicht bewertet werden, denn Bewertungen beruhen auf Analysen, welche wiederum verstandesbasiert durchgeführt werden.

              Achtsamkeit – der Alltag wird zur Übung

              Unser Alltag ist geprägt von Routine und Arbeiten, die oftmals schon ganz automatisch ablaufen. Das Zähneputzen, ein Glas Wasser trinken, sich in sein Auto setzen, den Computer hochfahren, den Kollegen einen schönen Tag wünschen, im Supermarkt an der Kasse stehen oder Essen kochen.

              Je gestresster man sich fühlt, umso öfter hat man das Gefühl im Stand-By-Modus zu leben. Doch genau hier, findet sich großes Potenzial Achtsamkeit zu üben: Sobald Sie registrieren, dass das Leben scheinbar an Ihnen vorüberzieht, können Sie in die Rolle des Beobachters schlüpfen. Registrieren Sie ihre Gedankenmuster und wie ihr Verstand auf die verschiedenen Gegebenheiten reagiert. Fühlen Sie in ihren Körper hinein. Wie fühlt sich Ihre Zahnbürste in der Hand an? Wie ist das Gefühl im Mund, wenn Sie etwas trinken? Bemerken Sie, wie sich ihre Finger anfühlen, wenn sie eine E-Mail tippen. Ihren Möglichkeiten, wann Sie Achtsamkeit durch Beobachtung des Selbst üben möchten, sind keine Grenzen gesetzt.

              Achtsamkeit – den Alltag bewusst unterbrechen

              Beobachtet man sich selbst beim Denken, so folgt meist die Erkenntnis, dass man selten – wenn überhaupt – den Gedankenstrom unterbricht und sich in einem Zustand des nicht-Denkens befindet. Besonders in Stresssituation oder wenn man sich belastet fühlt, kann eine Unterbrechung des Denkens eine wahre Wohltat sein.

              Nehmen Sie sich hierfür einen Moment Zeit: Anstatt, wie in den vorherigen Übungen den inneren Denker zu beobachten, richten Sie nun Ihre volle Aufmerksamkeit auf das Jetzt. Machen Sie sich den gegenwärtigen Augenblick bewusst. Auf diese Weise lösen Sie sich von den Aktivitäten des Verstandes und schaffen einen Zustand, in welchem Sie überaus wachsam und aufmerksam sind. Das Denken existiert hier nicht.

              Achtsamkeit – welchen Nutzen kann man daraus ziehen?

              Wer Momente der Achtsamkeit in sein Leben integriert, wird sich schnell besser fühlen: Stresssituationen werden weniger schlimm empfunden, emotionale und mentale Gelassenheit finden sich im Alltag wieder und man fühlt sich besser dazu in der Lage eine große Menge an Aufgaben zu meistern.

              Fangen Sie mit einer der genannten Übungen an und probieren Sie sich aus. Ist noch nicht das Richtige dabei oder möchten Sie mehr zu den Themen Achtsamkeit und Entspannung erfahren? Kontaktieren Sie uns für weitere Angebote – gerne kommen wir auch zu Ihnen ins Unternehmen als Teil der betrieblichen Gesundheitsförderung. Unsere qualifizierten Trainer unterstützen Sie gern mit verschiedenen Konzepten zur aktiven Entspannung oder helfen Ihnen Achtsamkeit in Ihren Alltag zu integrieren.

              Ihr Trainingsmoment-Team

              Quellen:

              https://dfme-achtsamkeit.de/studie-mbsr-verwuestung-stress/ (letzter Zugriff: 20.12.2019)

              https://dfme-achtsamkeit.de/achtsamkeit-uebungen-alltag/ (letzter Zugriff: 20.12.2019)

              Eckhart Tolle: Jetzt!. Die Kraft der Gegenwart; J.Kamphausen Mediengruppe GmbH, Bielefeld, 2000

              Aktive Pause

              Eine Aktive Pause bewirkt Wunder – vor allem im Home Office

              Bei ca. 80% der Personen mit Rückenschmerzen liegen keine strukturellen Probleme vor (z.B. Bandscheibenvorfall, Spinalkanalverengung o.ä.). Häufig zeigen sich einseitige Belastungen, mangelnd ausgeprägte Muskulatur und/ oder Verspannungen als Ursache für Rückenschmerzen. Langes Sitzen erweist sich in dieser Hinsicht als nicht förderlich. Eine kurze Bewegungspause von 5-10 min hat beispielsweise positive Auswirkungen auf:

              Bandscheiben: Unsere Wirbelsäule setzt sich aus 23 Bandscheiben und 24 Wirbeln zusammen. Zwischen den Wirbeln befinden sich die Bandscheiben, ca. 5mm dick und bestehen aus einem Faserring (außen) und aus einem Gallertkern (innen). Sie dienen als Stoßdämpfer und ernähren sich aus Zug- und Druckbewegungen. Eine Bandscheibe kann man gut mit einem „Schwamm“ vergleichen. Ist der Schwamm nass, dann ist er flexibel. Ist er trocken, dann wird er brüchig und unflexibel. Wenn die Bandscheibe durch fehlende Bewegung wenige Flüssigkeit aufweist, kann sie schnell reißen. Bewegung lässt die Bandscheiben flexibel werden!

              Muskulatur: Die Muskulatur umgibt neben weiteren Strukturen unsere Wirbelsäule. Durch eine verstärkte Anspannung, z. B. durch Fehlhaltungen und Überbelastungen, kommt es vereinfacht gesagt zum Sauerstoffmangel sowie zur Durchblutungsstörung in der Muskulatur. Der verhärtete Muskel bleibt dauerhaft angespannt. Dies führt wiederum zu Schmerzen, weniger Bewegung und schlussendlich auch zur Abschwächung der Muskulatur sowie zu einer Schonhaltung. Bewegung fördert eine bessere Versorgung der Muskulatur!

              Faszien: Faszien sind Bindegewebsstrukturen, die unseren gesamten Körper umhüllen. Sie formen und versorgen unseren Körper. Außerdem übertragen sie die Kraft und stellen ein wichtiges Sinnesorgan dar. Fehlende Bewegung, Verletzungen oder Operationen lassen die Faszien verkleben. Dies kann zu einer reduzierten Beweglichkeit und/ oder Schmerzen führen. Bewegung lässt die Faszien wieder elastischer werden.

              Augen: Die Augen leisten höchst Arbeit! Sowohl monotone Bewegungen als auch verminderter Liedschlag, lassen die Augen austrocken. Dies zeigt sich in brennenden, juckenden Augen und/ oder im unscharfen Bild. So kommt es häufig zu einer veränderten Sitzposition (Reduktion des Abstandes zw. Bildschirm und Augen), welche eine ungünstige Haltung begünstigt.  Augenbewegungen unterstützen das befeuchten des Auges.

              Eine kurze Bewegungspause bewirkt Wunder!

              Hier können Sie die Bewegungsübungen herunterladen. Drucken Sie es sich aus und hängen es sichtbar auf, so werden Sie jeden Tag erinnert – Ihrem Körper etwas Gutes zu tun.

              Haben Sie noch Fragen oder interessieren sich für weitere Informationen über dieses und andere Themen sowie Maßnahmen für sie persönlich oder im Unternehmen? Dann kontaktieren Sie uns.

              Jeder Moment ist ein Trainingsmoment.

              Kannst du mir das Wasser reichen?

              Warum Trinken (auch im Winter) wichtig ist

              Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schwindel: Gerade im Winter folgt auf die erste Frage nach der Ursache oft ein einfaches „Trinkst du auch genug?“. Meist gefolgt von genervtem Augenrollen: Wassermangel als Ursache aller Wehwechen? 

              In vielen Fällen schon, denn unser Körper besteht zu 50-60 Prozent aus Wasser, um Nährstoffe zu transportieren und Stoffwechselprodukte und Salze auszuscheiden. Immerhin 2,5 Liter jeden Tag. Damit hört die Liste der Aufgaben aber noch lange nicht auf. Wasser ist Grundbestandteil unserer Zellen und ein Lösungsmittel, um Nährstoffe in körpereigene Substanzen zu verwandeln – wichtig also für alle möglichen Funktionen unseres Körpers.

              Gerade deshalb ist es wichtig, mindestens 1,5-2 Liter pro Tag zu trinken, denn Wasser ist im Prinzip der Joker des Körpers. Was aber passiert, wenn wir das nicht tun?

              Symptome von Dehydrierung

              Wird dem Körper nicht genug Wasser zugeführt, entzieht er dieses aus dem eigenen Gewebe und Blut. Das kann die Ursache für trockene Haut, Hautunreinheiten und Krampfadern, sowie einen verlangsamten Hautstoffwechsel sein. Gerade im Winter ist unsere Haut genug gefordert mit trockener Heizungsluft drinnen und schneidender Kälte draußen. Wer hier zusätzlich noch zu wenig trinkt, trägt doppelt zu spannender Haut und Rötungen bei.

              Auch auf unsere Leistungsfähigkeit hat die Dehydrierung deutliche Auswirkungen. Schon bei einem Flüssigkeitsverlust von 2% des Körpergewichts vermindert sich die Ausdauerleistung, die Krampfneigung steigt. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unwohlsein, erhöhter Puls, Schwindel, Koordinationsprobleme bis hin zur Bewusstlosigkeit können weitere Symptome eines Wassermangels sein. Auch wichtig zu wissen: Dehydrierung erhöht die Erkältungsrisiken, die besonders im Winter ohnehin schon hoch sind. 

              Durst verspüren wir in der Regel allerdings erst, wenn unser Körper diese 2% Flüssigkeitsverlust schon überschritten hat. Deswegen ist es umso wichtiger, nicht nur zu trinken, wenn wir das Bedürfnis dazu haben, sondern schon vor den Symptomen.

              Die richtige Motivation

              Wer Probleme hat, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen, kann sich mit bestimmten Gewohnheiten und Tipps austricksen. Dabei kann zum Beispiel helfen:

              • Ein gefülltes Glas Wasser/Trinkflasche immer in Reichweite behalten 
              • Zeitliche Trinkziele setzen (z. B. bis zum Mittagessen einen Liter trinken)
              • Feste Trinkzeiten einplanen (beispielsweise zu Mahlzeiten)
              • Wecker zur Erinnerung stellen 
              • Mit (Glas-)Strohhalm trinken
              • Große Trinkgefäße verwenden
              • Wasser aufpeppen mit Zitronen- oder Orangenscheiben

              Es muss aber nicht immer nur pures Wasser sein. Auch ungesüßter Tee, schwarzer Kaffee oder Saftschorle (mit Verhältnis 1:3) zählen zur Wasserbilanz dazu.

              Auch Suppen bieten sich jetzt im Winter nicht nur an den Körper zu wärmen, sondern auch, um die empfohlene Tagesmenge an Flüssigkeit, wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen zu erreichen.

              Von Genussgetränken wie Wasser mit künstlichem Geschmack, Säfte, Energy- und Softdrinks und Alkohol, sollte man absehen. Die sind nämlich keine Durstlöscher. Eine gesunde Alternative dazu bietet das Trinksystem Air Up, dass Wasser nur durch Duft Geschmack verleiht.

              Allzweckwaffe Wasser

              Genug Trinken darf also auf keinen Fall unterschätzt werden. Wer sich selbst dabei ertappt, zu wenig Wasser zu sich zu nehmen, kann sich mit den Tipps auf jeden Fall selbst entlasten und dem Körper und sich selbst etwas Gutes tun. Den individuellen täglichen Wasserbedarf kann man auch mit folgender Faustregel berechnen:

              35 ml * kg

              Wer den Joker Wasser richtig einsetzt, ist klar im Vorteil: Wir fühlen uns ausreichend hydriert nicht nur besser, wir sehen auch erfrischter aus und bewegen uns mehr. Und wenn es nur der Gang zur Toilette ist.