Besser schlafen: Warum Schlaf so wichtig ist

HeavoTim
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Matheus Vinicius

Schlechte Laune? Schlaf’ eine Runde drüber. Deine Bauchschmerzen? Über Nacht verschwunden. Du bekommst Gelerntes einfach nicht in den Kopf? Eine Nacht später und schon sitzt alles viel flüssiger! Schlaf ist die Geheimwaffe deines Körpers. Was es damit auf sich hat, erfährst du in diesem Artikel.

Was ist Schlaf?  

Schlaf ist ein natürlicher, erholsamer Prozess, der Körper und Geist hilft, sich zu entspannen und zu regenerieren. Er ist essentiell für deine körperliche und geistige Gesundheit und hilft bei der Regulierung von Hormonen, dem Stoffwechsel und weiteren Körperfunktionen. Kurz gesagt: Während des Schlafs repariert sich dein Körper selbst, sichert und ordnet Erinnerungen und verarbeitet die Informationen des Tages.

Warum Schlaf wichtig ist

Schlaf ist oft das Erste, was bei Stress vernachlässigt wird. Warum Schlaf wichtig ist, merkst du aber spätestens dann, wenn du nicht genug davon bekommst: Symptome wie Schlappheit, Konzentrationsprobleme und gedämpfte Stimmung sind oft nur der Anfang. Schlaf trägt zur Regeneration deines Körpers bei, sodass du tagsüber wacher und produktiver sein kannst. Außerdem hilft er, den Hormonhaushalt zu regulieren, das Gedächtnis zu verbessern und das Immunsystem zu stärken. Ausreichender Schlaf kann dazu beitragen, Stress abzubauen, die Stimmung zu verbessern und sogar bei der Gewichtsabnahme helfen. 

Was passiert, wenn ich nicht schlafe?

Die Auswirkungen von Schlafentzug sind bei jeder Person unterschiedlich stark ausgeprägt. Grundsätzlich können folgende Symptome festgestellt werden:

  1. Kognitive Beeinträchtigung: Schlafentzug kann zu Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisschwäche und Entscheidungsschwierigkeiten führen. Dadurch bist du tagsüber weniger produktiv, brauchst länger für Aufgaben und machst mehr Fehler. Auch die Motivation kann dann leiden.
  2. Stimmungsschwankungen: Wer nicht schläft, ist leichter reizbar und bekommt schneller Angstzustände. Schlaf fördert Überforderung – und kann in extremen Fällen sogar Depressionen begünstigen. 
  3. Erhöhtes Verletzungsrisiko: Wer weniger schläft, hat eine verlangsamte Reaktionszeit und verfügt über eine schlechtere Koordination. Das kann dein Unfallrisiko erhöhen und zu Verletzungen führen.
  4. Geschwächtes Immunsystem: Wenn du wenig schläfst, steigt auch das Risiko, krank zu werden. Schlafmangel selbst verursacht noch keine Erkältung. Aber er schwächt dein Immunsystem so gravierend, dass Viren oft leichtes Spiel haben. 
  5. Heißhunger: Am Tag nach einer durchzechten Nacht mehr Hunger zu haben, ist vollkommen normal. Denn Schlafentzug kann das Belohnungssystem im Gehirn auf spezifische Weise verändern und so deine Reaktion auf Nahrungsmittel verändern. Du bist dann bereit, mehr Geld für Snacks und Nahrungsmittel auszugeben und hast mehr Appetit und Heißhunger auf ungesunde Lebensmittel. Auf Dauer kann das zu einer Gewichtszunahme führen.
  6. Hoher Blutdruck: Schon ein bis zwei Stunden weniger Schlaf sorgen für Stress im Körper – und der reagiert oft mit schnellerem Herzschlag und einem Anstieg des Blutdrucks. Das kann das Risiko von Herzkrankheiten und Schlaganfällen erhöhen.

Du willst besser oder länger durchschlafen? Wir haben dir in diesem Blogartikel fünf Tipps für einen besseren Schlaf zusammengefasst.

Besser schlafen: Intensive Träume mit der REM-Schlafphase

Jeder Schlaf läuft nach einem festen Muster ab. In den optimalen acht Stunden Schlummern durchlaufen wir vier bis fünf Schlafzyklen von jeweils etwa 90 bis 110 Minuten. Nach der Einschlaf- und der Leichtschlafphase folgt der Tiefschlaf, auch auch Non-REM-Phase (bzw. NREM-Schlaf) genannt. 

Im Tiefschlaf lassen wir uns nur erschwert durch äußere Reize wie Geräusche oder Licht wecken. Aktivitäten des Herz-Kreislaufsystems und des Gehirns sinken auf das Nötigste. Das ist auch äußerlich sichtbar: Unsere Augen sind ruhig, die Atmung langsam und rhythmisch und die Muskulatur weitestgehend entspannt. In dieser Phase findet vor allem die Regeneration statt, der Körper heilt und erholt sich.

Dem Gegenüber steht die REM-Phase (“Rapid Eye Movement”). Sie ist durch intensive Gehirnaktivität und traumähnliche Zustände gekennzeichnet. In dieser Phase ist das Gehirn aktiver als im Nicht-REM-Schlaf und die Signale des Gehirns an den Körper werden reduziert. Dieser Schutzmechanismus ist auch nötig, denn in diesen Schlafphasen träumen wir besonders intensiv. Unser Gehirn sortiert die Eindrücke vom Tag, diese Geschehnisse empfinden wir als sehr real. 

Damit all diese Prozesse reibungslos ablaufen können, ist genug Schlaf essenziell. Du siehst also: Schlaf ist wichtig. Versuche also, dir in deiner Tagesplanung ausreichend Zeit einzuräumen, um entspannt ein- und durchschlafen zu können. Gesunde Erwachsene sollten 7-9 Stunden pro Tag schlafen. Optimalerweise schaffst du dir dafür die perfekte Umgebung für dein Schlafzimmer. Wie das funktioniert, erfährst du in unserem Blogartikel “Das perfekte Schlafzimmer”. 

Alles zum Thema Schlaf und was du tun kannst, um besser zu schlafen, findest du hier auf unserer Seite.

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